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Warum Professionelle Wertermittlung statt Online-Einschätzung?

Warum Professionelle Wertermittlung statt Online-Einschätzung?

19. Juli 2019
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Wer beim Hausverkauf auf der sicheren Seite sein möchte, wird um eine professionelle Immobilienbewertung nicht herumkommen. Denn professionelle Wertermittlungen kommen häufig zu anderen Ergebnissen als Online-Werteinschätzungen. Das hat natürlich Auswirkungen auf den Verkaufspreis und die Verkaufsdauer. Doch wo liegen die Vorteile einer Immobilienbewertung durch einen Profi-Makler gegenüber einer Online-Werteinschätzung?

Kurz gesagt: Die genaue Bewertung einer Immobilie ist eine aufwendige Sache. Sie lässt sich nicht mit der Angabe einiger weniger Daten bewerkstelligen. Zu viele individuelle Faktoren fließen in eine Wertermittlung mit ein. Nicht nur Lage, Ausstattung und Zustand spielen hier eine wichtige Rolle, sondern auch, was in den Unterlagen des Hauses steht. Doch fangen wir am Anfang an.

Der Profi-Makler ist eine neutrale Person, die einen objektiven Blick auf eine Immobilie hat und sie mit Fachkenntnis, jahrelanger Erfahrung und methodisch fundiert bewertet. Dazu ist es immer ratsam, sich an einem Profi-Makler aus der Region zu wenden, denn er ist mit der lokalen Marktlage am besten vertraut und kennt die Preisdynamik vor Ort.

Im Gegensatz zu einem Online-Rechner wird ein Profi-Makler die Immobilie auf jeden Fall besichtigen, um den Verkehrswert (auch Marktwert genannt) zu ermitteln. Hier macht er sich ein Bild davon, welche Besonderheiten, Vorteile oder auch Mängel den Wert der Immobilie beeinflussen. Auch Lage, Ausstattungsstandard, Renovierungen oder Renovierungsrückstände sowie bauliche Veränderungen lassen sich bei einer Besichtigung besser beurteilen. Besitzt die Immobilie zum Beispiel eine ungewöhnliche Raumaufteilung, hat das auch Auswirkungen auf den Preis. Je nachdem, wie die Raumaufteilung ist, kann sie sehr gefragt sein oder nur für eine kleine Zielgruppe in Frage kommen.

Je nach Immobilie kommen auch unterschiedliche Verfahren zur Wertermittlung zum Einsatz. Bei beispielsweise unbebauten Grundstücken und Eigentumswohnungen – für die es meistens zahlreiche Vergleichsobjekte gibt – wird in der Regel das Vergleichswertverfahren angewandt. Häuser, für die es keine Vergleichsobjekte gibt, werden mit dem Sachwertverfahren bewertet. Dagegen wird mit dem Ertragswertverfahren der Wert von Mehrfamilienhäusern und Gewerbeimmobilien ermittelt, also Immobilien, die einen Ertrag, beziehungsweise Rendite abwerfen und wo es nicht um Eigennutzung durch den Besitzer geht.

Das reicht aber immer noch nicht für eine fundierte Wertermittlung. Auch ein Blick in die Unterlagen der Immobilie ist nötig. Aus dem Grundbuchauszug erfährt der Wertermittler, ob zum Beispiel Ansprüche von Dritten bestehen, also beispielsweise Wohnrechte, Nießbrauchrechte oder Vorkaufsrechte. Auch Nachweise über Modernisierungen wie beispielsweise Heizung, Dämmung oder Dach sind für die Wertermittlung notwendig. Bei Eigentumswohnungen kommen Teilungserklärungen, Aufteilungsplan, Abrechnung der Nebenkosten und die Protokolle der letzten drei Eigentümerversammlungen dazu. Wird die Immobilie vermietet, werden auch Mietverträge und eine Aufstellung der Nettokaltmieten benötigt, um eine exakte Bewertung der Immobilie zu erhalten.

Die Bewertung einer Immobilie ist also eine aufwendige Prozedur. Wer mit seinem Verkaufspreis sichergehen möchte, für den ist es ratsam, sich an einen Immobilienprofi zu wenden. Profi-Makler bieten diesen Service kostenlos an.

Möchten Sie genau wissen, wie viel Ihre Immobilie wert ist? Kontaktieren Sie uns! Wir beraten Sie gern.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

 

Foto: © HayDmitriy/Depositphotos.com

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