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Immobilienmarkt 2025: Welche Lehren können Verkäufer und Käufer ziehen?

Immobilienmarkt 2025: Welche Lehren können Verkäufer und Käufer ziehen?

3. Dezember 2025
Immobilienmarkt

Das Immobilienjahr 2025 hielt einige Überraschungen bereit. Zeit für einen Rückblick: Wie haben sich Preise, Verkaufszahlen und die Nachfrage entwickelt – und welche wirtschaftlichen oder politischen Einflüsse haben den Markt geprägt?

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Nach dem Rückgang im Jahr 2023 haben sich die Immobilienpreise im Jahr 2025 leicht stabilisiert. Deutschlandweit stiegen die Durchschnittspreise für Wohnimmobilien um einen kleinen Prozentsatz. Obwohl die Werte in vielen Regionen noch nicht die Spitzenwerte von 2022 erreicht haben, ist der Preisverfall vorerst gestoppt. Die Nachfrage blieb bestehen, jedoch führten hohe Finanzierungskosten und wirtschaftliche Unsicherheiten dazu, dass Kaufentscheidungen mit mehr Bedacht getroffen wurden.

Die Unterschiede zwischen den Regionen haben sich 2025 weiter vergrößert: In beliebten Großstädten stiegen die Preise moderat, während in strukturschwachen Gebieten und überhitzten Umlandregionen wie um Schwerin eine Stagnation oder ein leichter Rückgang zu beobachten war. Die Anzahl der Immobilienverkäufe blieb unter dem Niveau der Boomjahre. Viele Eigentümer zögerten mit dem Verkauf, da die Spitzenpreise vergangener Jahre nicht mehr erreichbar waren. Käufer hingegen nahmen sich mehr Zeit für Verhandlungen.

Einflussfaktoren 2025: Zinsen, Baukrise und Regulierung

„Die gestiegenen Bauzinsen der letzten Jahre haben viele Kaufinteressenten im Jahr 2025 zurückgehalten“, erklärt Thomas Franck von Thomas Franck Immobilien in Schwerin. Erst zur Jahresmitte begann die Europäische Zentralbank mit der Senkung der Leitzinsen, was die Finanzierungskonditionen etwas entspannte. Trotzdem lagen die Zinsen für Immobilienkredite mit etwa 3 Prozent weiterhin deutlich über dem Niveau der früheren Nullzins-Ära – eine Veränderung, an die sich private Käufer und Investoren erst gewöhnen mussten.

Die Bundesregierung verlängerte die Mietpreisbremse, verfehlte jedoch erneut ihr Ziel von 400.000 neuen Wohnungen. Hohe Baukosten und unsichere Förderbedingungen führten mancherorts zu einem Baustopp – die sogenannte „Baukrise“ sorgte für Schlagzeilen. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung durch Zuwanderung, was den Wohnungsbedarf in vielen Städten, einschließlich Schwerin, hoch hielt. Einige Kleinanleger überdachten ihre Kaufpläne aufgrund der Sorge vor strengerer Mietregulierung und sinkenden Renditen.

Prognose für 2026: Erwartungen für Käufer und Verkäufer

„Der Immobilienmarkt wird seinen Konsolidierungskurs im Jahr 2026 voraussichtlich fortsetzen“, prognostiziert Thomas Franck. In gefragten Gebieten sind moderate Wertsteigerungen möglich, während schwächere Lagen stabil bleiben oder leicht nachgeben könnten. Ein Bauzins von etwa drei Prozent schafft wieder Planungssicherheit und könnte die Nachfrage leicht ankurbeln – vorausgesetzt, die wirtschaftliche Lage bleibt stabil und es treten keine neuen Belastungen auf.

Verkäufer sollten nicht auf eine rasche Rückkehr zu den Höchstpreisen der Vergangenheit hoffen, sondern realistische Angebotspreise ansetzen. Insgesamt treffen Käufer und Verkäufer 2026 auf einen ausgewogenen Markt. Eine gründliche Vorbereitung und ein gutes Verständnis der regionalen Marktbedingungen, insbesondere im Schweriner Umland, werden für beide Seiten entscheidend sein.

Möchten Sie wissen, was die Entwicklungen des Jahres 2025 konkret für Ihren geplanten Immobilienverkauf oder -kauf bedeuten? Unsere Experten analysieren Ihren Standort und Ihre persönliche Situation anhand aktueller Marktdaten. Kontaktieren Sie uns – wir machen Sie fit für das kommende Jahr und unterstützen Sie bei Ihren Immobilienvorhaben.

 

 

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Foto: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s Sora

 

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