Für Suchende

Für Eigentümer

Immobilien

Immobilienkauf und Versicherungsschutz: Was beim Eigentümerwechsel wichtig wird

Immobilienkauf und Versicherungsschutz: Was beim Eigentümerwechsel wichtig wird

9. September 2026
Beratungsgespräch zur Versicherung beim Hauskauf mit einem Paar und einem Immobilienexperte.

Mit dem Kauf eines Hauses verändert sich nicht nur die Eigentumssituation. Auch bestehende Versicherungen müssen geprüft, übernommen oder neu geordnet werden. Besonders die Wohngebäudeversicherung spielt beim Übergang eine wichtige Rolle, denn ein lückenloser Schutz schützt Käufer und Verkäufer vor unnötigen Risiken. Wer frühzeitig klärt, welche Verträge weiterlaufen und wo eigener Handlungsbedarf besteht, kann den Eigentümerwechsel deutlich entspannter gestalten.

Wenn das Zuhause nicht passt, wird es passend gemacht.

Egal ob größer oder kleiner – wir helfen Ihnen, ein Zuhause zu finden, das zu Ihnen passt.

Goldfisch springt aus einem kleinen Glas in ein größeres – Symbolbild für Veränderung, Wohnraumwechsel und die Suche nach einem Zuhause, das besser zu den eigenen Lebensumständen passt.

 

Übergang der Wohngebäudeversicherung beim Immobilienverkauf

Beim Verkauf einer Immobilie bleibt die bestehende Wohngebäudeversicherung in Kraft und wird nicht automatisch beendet. Der neue Eigentümer übernimmt in der Regel die Rechte und Pflichten des laufenden Versicherungsvertrags, sobald der rechtliche Eigentumswechsel durch die Eintragung im Grundbuch vollzogen ist. „Dadurch wird sichergestellt, dass das Gebäude während des Übergangs nicht ungeschützt bleibt“, erklärt Thomas Franck, Immobilienmakler in Schwerin.

Es ist ratsam, dass sich Käufer frühzeitig vom Verkäufer den Versicherungsschein, die aktuelle Beitragsrechnung und Informationen über frühere Schäden aushändigen lassen.

Beide Parteien sollten den Versicherer umgehend über den Verkauf informieren. Käufer haben das Recht, den bestehenden Vertrag zu kündigen oder fortzuführen. Dabei sind Kündigungsfristen zu beachten, und eine neue Versicherung sollte erst abgeschlossen werden, wenn der Schutz bestätigt wurde.

Nahtloser Schutz: Wichtige Aspekte bis zur Übergabe

Bis der Eigentumswechsel vollständig vollzogen ist, sollten bestehende Versicherungen nicht voreilig beendet werden. „Die Wohngebäudeversicherung muss durchgehend bestehen bleiben, um Schutz vor Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm oder andere Gefahren zu gewährleisten“, betont Thomas Franck.

Haftpflichtfragen sind ebenfalls von Bedeutung. Eine private Haftpflichtversicherung wird nicht automatisch auf den Käufer übertragen. Abhängig von der Nutzung des Objekts kann zusätzlicher Schutz erforderlich sein, zum Beispiel bei vermieteten Immobilien oder unbebauten Grundstücken. Käufer sollten prüfen, ob ihre Haftpflichtversicherung die neue Situation abdeckt.

Nach dem Kauf: Versicherungsschutz anpassen

Nach dem Erwerb sollte der Vertrag der übernommenen Gebäudeversicherung genau geprüft werden. „Versicherungssumme, versicherte Gefahren und mögliche Zusatzbausteine sollten dem Gebäude entsprechen“, rät Thomas Franck. Bei älteren Häusern oder besonderen Ausstattungen kann eine Anpassung sinnvoll sein.

Elementarschäden wie Starkregen oder Überschwemmungen sind nicht immer automatisch versichert. Käufer sollten prüfen, welche Risiken am Standort relevant sind und ob Erweiterungen nötig sind. Beim Vergleich mehrerer Angebote sind nicht nur die Kosten, sondern auch der Leistungsumfang und mögliche Ausschlüsse entscheidend.

 

Kontaktieren Sie uns. Wir unterstützen Sie beim Eigentümerwechsel und klären wichtige Fragen rechtzeitig.

Hinweise

In diesem Text wird aus Gründen der besseren Lesbarkeit das generische Maskulinum verwendet. Weibliche und anderweitige Geschlechteridentitäten werden dabei ausdrücklich mitgemeint, soweit es für die Aussage erforderlich ist.

 

Rechtlicher Hinweis: Dieser Beitrag stellt keine Steuer- oder Rechtsberatung im Einzelfall dar. Bitte lassen Sie die Sachverhalte in Ihrem konkreten Einzelfall von einem Rechtsanwalt und/oder Steuerberater klären.

 

Copyright: © Wordliner/Bild erstellt mit OpenAI’s ChatGPT

 

 

STR_KAU_5

 

  • Beraterin zeigt anhand einer Energieeffizienzskala die energetische Bewertung eines Hauses und erläutert den Bedarfsausweis beim Immobilienverkauf.
    Wer eine Immobilie verkaufen oder neu vermieten möchte, kommt am Energieausweis meist nicht vorbei. Der Bedarfsausweis gilt dabei als besonders aussagekräftig, weil er nicht das individuelle Heizverhalten früherer Bewohner bewertet, sondern den rechnerischen Energiebedarf des Gebäudes. Grundlage sind unter anderem Bauweise, Dämmstandard und Anlagentechnik. Gerade bei älteren Wohnhäusern kann diese Form des Energieausweises gesetzlich vorgeschrieben…
  • Mietvertrag, Schlüssel und Laptop liegen auf einem Tisch in einer Wohnung; im Hintergrund stehen Umzugskartons als Hinweis auf eine Eigenbedarfskündigung.
    Eine passende Eigentumswohnung ist gefunden, doch sie ist noch vermietet. Wer die Immobilie künftig selbst bewohnen möchte, denkt schnell an eine Kündigung wegen Eigenbedarfs. Dabei gelten klare rechtliche Voraussetzungen, und bestehende Mietverhältnisse enden nicht automatisch mit dem Kauf. Käufer sollten deshalb früh prüfen, ob Eigenbedarf tatsächlich geltend gemacht werden kann, welche Fristen einzuhalten sind und…
  • Baumaterialien, Bauplan, Zollstock und Stift liegen auf einem Tisch vor einem Einfamilienhaus und veranschaulichen das Sachwertverfahren zur Immobilienbewertung.
    Nicht jede Immobilie lässt sich zuverlässig mit ähnlichen Verkäufen in der Nachbarschaft vergleichen. Gerade bei individuell geplanten Einfamilienhäusern, besonderen Gebäuden oder selbst genutzten Objekten kann deshalb das Sachwertverfahren eine wichtige Grundlage für die Wertermittlung sein. Im Mittelpunkt steht dabei die bauliche Substanz: Wie viel ist das Grundstück wert, welche Herstellungskosten wären für das Gebäude anzusetzen…

Kontakt